|
|
Das Schloss
Die Anfänge der Burg oberhalb von Mareit liegen im Dunkeln. Rudolfus Lupus aus dem Geschlecht der Wölfe gab dem ursprünglichen Turm den Namen. Ende des 15. Jahrhunderts starb die Familie der Wölfe aus, die Burg gelangte 1574 in den Besitz der Familie Grebmer. 200 Jahre später ging sie an die Familie Sternbach über. Das heutige, barocke Schloss entstand zwischen 1727 und 1741 unter dem Bauherrn Franz Andrä von Sternbach. Auffallend sind die zweitürmige Fassade an der Talseite und die phantasievolle Dachkonstruktion.
Schloss Wolfsthurn befindet sich auch heute noch im Besitz der Familie Sternbach.
1. Stock
Jagd und Fischerei werden nicht aus rein naturhistorischer, sondern vielmehr aus kulturhistorischer Sicht betrachtet. Deshalb nimmt neben den heimischen Wildtieren, die in Dioramen ausgestellt sind, auch die Volkskunst einen breiten Raum ein.
Gebrauchsgegenstände für die Jagd wie Pulverhörner, Jagdtaschen oder Jägerbestecke sind ebenso mit Jagd- und Wildmotiven geschmückt wie Objekte der Volkskunst, z. B. Schnupftabakdosen, Spanschachteln, Pfeifen oder Trinkgläser.
Neben der Geschichte der Fischerei in Südtirol und den Dioramen mit Fischen, die in Südtirols Gewässern vorkommen, ergänzt die Sammlung "Rudolf Reichel" mit wertvollen Rollen, Ruten und Fliegen die Fischerei-Ausstellung.
2. Stock
Der 2. Stock ist dem Schloss und seiner Geschichte gewidmet.
In der gesamten Schlossanlage soll es angeblich 365 Fenster geben. Es war, gerade in der Barockzeit, sehr beliebt, solche Zahlenspielereien- wie hier die Anzahl der Tage im Jahr- in die architektonische Planung mit einzubeziehen. Die Prunkräume im Schloss sind in ihrem Originalzustand erhalten geblieben und vermitteln eine Ahnung vom adeligen Leben des 18. und 19. Jahrhunderts. Alle Möbel, Gemälde, Familienporträts und Tapeten in diesem Ausstellungsbereich gehören zum Originalinventar des Schlosses.
Der Rundgang im 2. Stock führt durch die reich ausgestatteten Räume: am Oberboden kunstvoller Stuck in Pastellfarben, Möbel aus verschiedenen Epochen; der Ballsaal mit seiner eindrucksvollen Höhe und dem Kronleuchter aus Kristall; der Salon mit dem bemalten Rokokoofen und den Biedermeierporträts; die zwei "Jagdzimmer" mit den kunstvoll bemalten Stofftapeten, die über die adelige Jagd erzählen.
|
|
Volkskundemuseum
Sonntag, 12. September: Volksmusikfest "Gsung, gspielt und gitonzt" von 11.00 bis 17.00 Uhr.
Sonntag, 26. September: Handwerksvorführung Glasbläser, von 14.00 bis 18.00 Uhr.
Jagdmuseum
Samstag, 25. September: Werkstatt Vogelhäuschen- und Nistkastenbau, in Zusammenarbeit mit der Grundschule Jaufental. Von 9.30 bis 13.00 Uhr.
Weinmuseum
Führung durch das Weinmuseum. Jeden Donnerstag, um 10.00 Uhr, in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Kaltern. Im Anschluss gibt es ein Glas Wein zum Verkosten. Treffpunkt vor dem Tourismusbüro.
Mittwoch, 15. und 22. September: Weinverkostung, Alte Südtiroler Rebsorten probieren. Beginn: 15.30 Uhr.
Samstag, 18. September: Lange Nacht der Museen: "Rosinen, Zibeben, Korinthen, Sultaninen" in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Kaltern. Von 18.00 bis 22.00 Uhr.
Samstag, 25. September: Handwerksvorführung Glasbläser. Von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr.
|
|