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Mittwoch, 19. Juni 2013

Besuchen Sie auch Schloss Wolfsthurn in Mareit und das Südtiroler Weinmuseum  in Kaltern.

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Freigelände
Der Ansitz Mair am Hof

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Ein Rundgang durch das Freigelände

Das Freigelände im Südtiroler Volkskundemuseum ist ein Ort zum Wohlfühlen. In den Bauerngärten gedeihen einheimische Gemüse- und Heilpflanzen. Auf den Wiesen weiden Haus- und Nutztiere. Die Bauernhäuser führen die Besucher und Besucherinnen um Jahrhunderte zurück und vermitteln Eindrücke vom Alltagsleben der bäuerlichen Gesellschaft.



Die Bauernhöfe


Der Wipptaler Hof (Rainhof oder Ruaner, Ridnaun)

Dieser Einhof wurde 2002 an seinem ursprünglichen Ort in Ridnaun im Wipptal abgebrochen. Besonders auffallend ist der reich verzierte Bundwerkgiebel des Hauses. Talseitig sind die Stube, die Küche und Kammern angeordnet, bergseitig die Stallungen.



Das Wohnhaus (Höfila, Mühlwald)

In diesem Haus lebte bis 1979 eine große Familie. Dann sollte das Gebäude abgebrochen werden. 1980 gelang der Wiederaufbau im Museum. Das Wohnhaus, ein Blockbau mit flachem Legschindeldach und Glockenreiter, stand ursprünglich in Mühlwald im Ahrntal.





Der Schlafkasten

Der Schlafkasten aus dem Passeiertal stammt aus dem 16. Jahrhundert. In geteilten und überfüllten Häusern war es notwendig, dass die Burschen in einem Nebengebäude, "dem Kasten", schlafen mussten.



Das Futterhaus
(Unterpurstoanhof, Sand in Taufers)

Das Futterhaus (Stallscheune) ist ebenfalls in Blockbauweise errichtet. Bis 1983 stand es am Hof Unterpurstoan in Sand in Taufers im Ahrntal. Es ist wie bei den Futterhäusern üblich, dreigeschossig gebaut.



Die "Hüttner" (Tennign)

Neben dem Bauernstand gab es auf dem Lande eine beachtliche Anzahl an kleinbäuerlichen Existenzen, "die Kleinhäusler oder Hüttner". Eine bescheidene Landwirtschaft reichte für die Erhaltung einer großen Familie nicht aus und machte einen Zuerwerb notwendig. An das kleine Wohnhaus sind seitwärts Stall und Stadel angebaut und unter einem Dach vereint.



Der Strohdachstadel (Spatauf, Sarntal)

Der mit Stroh gedeckte Steildachstadel aus dem frühen 19. Jahrhundert ist heute einer der wenigen Vertreter von Stroh gedeckten Bauten. Diese waren einmal überall dort verbreitet, wo genügend Getreidebau betrieben wurde. Der Roggenstroh war ein billiges Rohmaterial zum Dachdecken.

 


Bäuerliche Arbeitsstätten und altes Handwerk


Die Brechelhütte

Abseits von den Höfen standen die Brechellöcher oder -hütten, wo im Spätherbst in nachbarlicher Arbeit der Flachs geröstet und gebrechelt wurde. Das Leinen bildete einen wichtigen Grundstoff für die bäuerliche Bekleidung.


Die Mühle

Seit neun Jahrhunderten sind im Alpenraum wassergetriebene Mühlen bezeugt. Die älteste Form ist die Stockmühle. Nicht wenige Bauern besaßen eine eigene Mühle, wo sie mehrmals im Jahr die notwendigen Mehlvorräte mahlten.




Die Hilge

Die Pfostenscheune (Hilge) gehört zu den Speicherbauten und dient zum Trocknen und Nachreifen von Feldfrüchten. Zu diesem Zwecke ist sie aufgestelzt; die eingeschnittenen Pfosten verhindern das Eindringen von Schädlingen.





Der Kornkasten

Ein besonderer Schatz des Museums ist der Kornkasten (Getreidespeicher). Über der Tür hat der Erbauer die Jahrzahl 1497 eingeschnitten. Dieser Bau ist somit nach unserer Kenntnis das älteste datierte Holzbauwerk in den Ostalpen.






Der Backofen

In Tälern mit überwiegendem Holzbau befinden sich die Backöfen meist außerhalb des Hauses. Hier wurde zwei- bis dreimal im Jahr eine größere Menge Roggenbrot gebacken, das dann in eigenen Brotrahmen getrocknet wurde.








 



Volkskundemuseum

Winterpause

Das Volkskundemuseum ist seit 1. November in die Winterpause. Wir öffnen wieder am Ostermontag, 1. April 2013.


Jagdmuseum

Winterpause

Schloss Wolfsthurn bleibt in den Wintermonaten geschlossen. Wir öffnen wieder am 1. April 2013.


Weinmuseum

Winterpause

Das Weinmuseum ist seit 12. November in der Winterpause. Die neue Museumssaison beginnt am Sonntag, 24. März 2013.